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Hassliebe

Momo x Kaido
von

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Das böse Erwachen

Als er am nächsten Morgen aufwachte, fühlte sich Momo hundeelend. Seine Wange pochte noch immer und fühlte sich seltsam geschwollen an. Sein Kopf war wie auch der Rest seines Körpers unheimlich schwer und pochte noch heftiger als seine Wange. Er fühlte sich schwach und schwitzte.
 

Mühsam richtete er sich etwas auf und stellte den Wecker aus, der das Pochen in seinem Kopf unerträglich zu steigern schien. Jetzt erst stellte er fest, dass seine Nase zu war. Müde lies er sich in seine Kissen zurück sinken und schloss die Augen. Ich bin wohl doch noch eingeschlafen… dachte er noch gerade so, während er mühselig versuchte seine Gedanken zu sammeln.
 

Am Vortag hatte er Kaido mehr oder weniger seine Liebe gestanden und dieser ihm daraufhin mit einem Schlag geantwortet. Nun gut, er hatte es ihm nicht direkt gesagt, sondern ihn einfach ungefragt an die Wand gepresst bis er ihn schließlich küsste und der Moment war vielleicht auch nicht gerade der Richtige gewesen, wo sie sich gerade wieder gestritten hatten. Dennoch, hätte Kaido ihn unbedingt schlagen müssen? Die Worte des anderen donnerten wieder in seinem Kopf und er fühlte wieder dieses beklemmende Gefühl.
 

Den Kopf in die Kissen sinken lassend, begann er zu husten. Er wollte nicht zum Training, wollte Kaido nicht gegenüber treten. Auch wenn er sonst immer gut aufgelegt war, so musste er sich eingestehen, dass er sich davor fürchtete. Einen Moment durchzuckte ihn die Angst er könnte den anderen Teammitgliedern etwas gesagt haben, aber dann beruhigte er sich auch schon wieder. Nein…das würde Kaido nicht tun. Reiß dich zusammen, Momo!
 

Wieder erklang dieses nervige Piepsen, als der Wecker zum zweiten Mal ansprang. „Jaaa…“ murrte Momo und stellte ihn erneut aus und richtete sich auf. Sogleich fing sich alles an zu drehen und die Sicht vor seinen Augen verschwamm leicht. Instinktiv stützte er sich mit der Hand auf dem Bett ab, hielt sich die andere an den Kopf.
 

„Kuso…“ murmelte er leise. Er fühlte sich schwach, sehr schwach. Ich hätte nicht so lange im Regen sitzen bleiben sollen… dachte er sich, wütend auf sich selbst, während er versuchte von seinem Bett aufzustehen und leicht wankend zur Zimmertüre lief. Angekommen lehnte er sich erstmal an und hielt sich wieder die Hand an den Kopf. Penetrantes Hämmern im selbigen, wollte ihn dazu zwingen sich wieder hinzulegen. „Aber ich kann jetzt nicht krank werden, verdammt.“ fluchte er sich vehement dagegen wehrend.
 

Bald würden erneut die Stadtmeisterschaften sein und sie mussten alle in Topform sein. Wenn er jetzt krank wurde, bedeutete das den Sieg zu riskieren. „Mist..“ fluchte er wieder. Mit Kaido käme er schon klar, wenn er nur nicht krank geworden wäre…
 

Schritte ertönten auf der anderen Seite der Tür und nur einen Moment später hörte er das sachte Klopfen, direkt neben seinem Kopf, was für ihn mehr wie heftiges Trommeln klang. „Momo-chan!“ rief seine Mutter und er kniff die Augen zusammen bei dem heftigen Lärm. „Steh schon auf, du kommst noch zu spät, mein Schatz.“
 

Die Klinke bewegte sich und seine Mutter schob die Türe auf. Hastig versuchte er aus dem Weg zu gehen, doch er war zu schlapp, zu langsam und zu wackelig und so wurde er geradewegs von der Türe auf den Boden geschmissen. „Autsch!“ entfuhr es ihm nur, als er unsanft auf dem Boden landete. Schwach wie er war, unfähig sich richtig abzufangen.
 

„Schätzchen!“ rief seine Mutter sogleich erschrocken und eilte zu ihm auf den Boden. „Hast du dir wehgetan? Was machst du denn da hinter der Türe?“ Sie half ihrem Sohn sich wieder aufzurichten, der mit verzogener Miene nur schweigend seinen Arm rieb. Ein Ächzen entwich ihm, während seine Mutter verwundert die Hand von seinem Rücken nahm und ohne eine Antwort abzuwarten weiter sprach. „Du bist ja ganz verschwitzt.“ Stellte sie verwundert fest und betrachtete ihn eingehender. Mit sorgenvoller Miene legte sie ihm eine Hand auf die Stirn und keuchte erschrocken auf. „Du glühst ja regelrecht!“
 

Momo erwiderte nichts auf all das, schloss nur die Augen, als er die angenehm kühle Hand auf seiner Stirn spürte. Er wusste auch so, dass er krank war, bekam es nur allzu deutlich zu spüren. Nun wo seine Mutter es bemerkt hatte, konnte er sich jeden Versuch doch noch zur Schule zu gehen abschminken. Innerlich fluchte er, während er die Schultern hängen lies. Er verfluchte sich selbst dafür, dass er gestern noch stundenlang im Regen sitzen geblieben war, weinend, ehe er sich langsam auf den Weg nach Hause gemacht hatte.
 

„Kind, du musst zum Arzt.“ Brabbelte sie weiter, legte ihm den Handrücken mit zusammen gezogenen Augenbrauen auf die Wange. „Ich hab dir doch gesagt du sollst nicht so lange im Regen rum rennen!“ tadelte sie ihn vorwurfsvoll, aber ebenso besorgt, während sie aufstand und ihren Sohn vorsichtig mir sich hoch zog. „Gestern warst du stundenlang draußen und ich hab mir solche Sorgen gemacht – zu Recht wie man sieht.“
 

Momo erwiderte noch immer nichts darauf. Er musste zugeben, dass er etwas erleichtert war seine Mutter bei sich zu haben, so schwach wie er war. Sein Kopf war so konfus, das er ohnehin keinen klaren Gedanken mehr zu Stande brachte und so ließ er sich einfach wieder zu seinem Bett bugsieren. Schwindel kam wieder auf, als er aufstand und er hielt sich etwas an ihr fest. Kaum dass er saß, verspürte er wieder diesen Hustenreiz, versuchte ihn zu unterdrücken, während seine Mutter ihn sanft nach hinten in die Kissen drückte und die Decke hoch schob. Lange schaffte er das jedoch nicht und er fing unkontrolliert an zu husten.
 

„Ruhig. Tief ein und aus atmen.“ Sprach sie ihm gut zu und streichelte sanft, beruhigend über seinen Arm, bis er sich wieder etwas beruhigt hatte und einfach erschöpft im Bett liegen blieb. „Ich ruf den Arzt an, er soll her kommen. In deinem Zustand schaffst du es sicher nicht bis dahin.“ Sagte sie mit sanfter Stimme und strich ihm noch einmal sachte durch das Haar. „Bleib du nur ruhig liegen und ruh dich aus. Ich bringe dir gleich einen Tee und warme Wickel.“ Dann stand sie auf und verlies den Raum wieder.
 

Warme Wickel….konnte Momo nur angewidert denken, ehe sich seine Gedanken wieder zerstreuten. Noch mehr Wärme konnte er wirklich nicht gebrauchen. Er kuschelte sich weiter in die Decke und spürte wie er langsam zu zittern begann als der Schüttelfrost in ihm hoch kroch. Mürrisch und erschöpft seufzte er und rollte sich auf der Seite ein. Vielleicht war Wärme doch nicht so schlecht.
 

Er schloss die Augen und versuchte sich etwas zu entspannen, doch das wollte nicht so recht gelingen. Sein Kopf pochte immer noch heftig und immer wieder schüttelte ihn der Schüttelfrost, während er nicht wusste ob ihm nun heiß – durch das Fieber – oder kalt – durch den Schüttelfrost sein sollte.
 

Er hatte sich wirklich etwas Übles eingefangen. Wie lange würde er wohl flach liegen? Doch auch diesen Gedanken konnte Momo nicht gänzlich zu Ende führen, viel zu anstrengend war es sich darauf zu konzentrieren. Wie gerne hätte er seiner Mutter eben doch widersprochen, zumindest versucht doch noch zur Schule zu kommen? Aber er war einfach zu schwach und diese verdammten Gedanken, wollten sich nicht sortieren lassen.
 

Er seufzte erschöpft und es dauerte ein paar Minuten bis er sich endlich etwas entspannen konnte, eingerollt auf der Seite und die Decke bis dicht unter sein Kinn hoch gezogen, den Mund etwas geöffnet um wenigstens dadurch etwas Luft zu bekommen, wenn es durch die Nase schon nicht funktionierte. Als seine Mutter leise ins Zimmer kam und den frisch gemachten Tee auf seinen Schreibtisch stellte merkte er schon gar nicht mehr. Ebenso wenig das sanfte Streicheln durch seine Haare. Nur einen Moment später war er wieder eingeschlafen.
 


 

Als der Arzt den Raum betrat, schlief Momo noch immer. Das leise Gespräch mit seiner Mutter, die dem Arzt alles erklärte, bemerkte er gar nicht, ebenso wenig wie das Fieberthermometer, welches ihm kurzerhand in den Mund geschoben wurde. Erst als er auf den Rücken gedreht wurde, gab er einen leisen, schwachen Protestlaut von sich, aber er wachte nicht auf.
 

Sorgfältig untersuchte ihn der etwas ältere Mann, hörte ihn schweigend ab und sah ihm vorsichtig in den Rachen. Er wollte den Patienten nicht wecken. Als langjähriger Arzt wusste er, dass Schlaf die beste Medizin überhaupt war und alles andere nur unterstützend wirkte. Schweigend nahm er ein kleines Döschen aus seiner Tasche und rieb den Brustkorb des jungen Tennisspielers sorgfältig damit ein, ehe er es auf den Nachttisch stellte und sich wieder umdrehte.
 

Seine Mutter stand schweigend und besorgt daneben. Als der Arzt sich ihr wieder zuwandte, lauschte sie aufmerksam. Viel sagte er nicht, wies sie nur an das Fenster ein Weilchen zu öffnen um frische Luft in das Zimmer zu lassen und erhob sich wieder um den Raum zu verlassen. Eilig tat Frau Momoshiro wie geheißen und folgte ihm. Draußen sah sie den Mann erwartungsvoll an.
 

„Und? Was hat er?“ fragte sie besorgt, als sie die Türe hinter sich geschlossen hatte. „Wie es aussieht hat er sich eine starke Erkältung mit Bronchitis zu gezogen. Ich frage mich nur wie er das gemacht hat, er ist doch sonst nicht so empfindlich.“ Fragend blickte er Takeshis Mutter an.
 

„Ich weiß es auch nicht genau. Er kam gestern Abend erst sehr spät nach Hause und war vollkommen durchnässt. Er muss stundenlang in diesem Regen Rumgelaufen sein. Seine Anziehsachen waren völlig matschig, vielleicht hat er noch länger trainiert oder so etwas, ich kann es mir nicht erklären. Besonders weil er recht niedergeschlagen wirkte und ohne ein Wort in seinem Zimmer verschwand. Heute Morgen habe ich ihn dann in diesem Zustand vorgefunden, als ich nachsehen wollte, wo er steckt. Normalerweise ist er immer ganz schnell auf den Beinen, aber heute hatte er so lange gebraucht…“
 

Geduldig hatte der Arzt Momos besorgter Mutter gelauscht, deren Instinkte für einen Moment entgleist waren und dem Alten mehr erzählt hatte, als er eigentlich wissen wollte. Doch dieser war das bereits gewohnt. So waren Mütter nun mal, wenn es um ihre Kinder ging.
 

Schweigend machte er ein paar Schritte auf die Kommode zu und stellte seine Tasche darauf ab, bevor er begann einige Flaschen daraus zu nehmen und den Schriftzug zu lesen. Offenbar suchte er etwas. „Nun, ich werde ihm ein Antibiotika, Schleimlöser, sowie Fiebermittel geben. Die Salbe die ich auf dem Nachttisch stehen gelassen habe stinkt vielleicht etwas, sorgt aber dafür, dass er wieder freier atmen und somit besser schlafen kann. Nasentropfen haben sie noch da?“ mit einem fragenden Blick wandte er sich Frau Momoshiro zu, die kurz nachdachte und dann nickte. „Gut. Ich schreibe ihnen die Rationen auf die Verpackungen. Achten sie darauf das er alles nimmt und schön Bettruhe hält, dann wird er in etwa einer Woche wieder vollständig genesen sein.“
 

Während er sprach setzte er seine Suche fort, stellte ein paar Fläschchen und Schachteln neben der Tasche auf den Tisch und beschriftete sie, während er andere wieder zurück steckte. Als er scheinbar alles zusammen hatte, zog er noch einen Zettel aus seiner Tasche und schrieb etwas darauf. „Fiebermittel habe ich nicht mehr, das müssen sie noch im Krankenhaus besorgen. Ich gebe ihnen ein Rezept dafür.“ Einen Moment schwieg er nur und setzte das Rezept auf, ehe er es zu den Medikamenten legte und seine Tasche schloss.
 

„Achten sie darauf, dass das Antibiotika gut gekühlt liegt und er es wirklich bis ganz zum Schluss nimmt. Das ist wichtig, sonst besteht die Gefahr einer Nachinfektion.“ Gab er ihr noch kurze Anweisung und erntete ein erneutes Nicken von der Frau, die ihm die ganze Zeit aufmerksam zugehört hatte. Er lächelte. „Das wär’s dann. Bettruhe ist das wichtigste bei solchen Krankheiten. Fesseln sie den kleinen Rabauken im Notfall fest, er soll sich nicht überanstrengen.“ Scherzte er und schüttelte ihre Hand, bevor er sich von der kichernden und sich bedankenden Mutter die Treppe hinunter und aus dem Haus führen lies.
 


 

Ahnungslos hatte sich Momo wieder eingerollt und schlief nun wesentlich ruhiger. Die Salbe half tatsächlich sehr gut und er konnte wesentlich freier atmen. Er erwachte erst am späten Nachmittag, als seine Mutter das Medikament längst besorgt hatte und sah sich verwirrt im Raum um.

Momo fühlte sich etwas besser. Das Fieber schien etwas nachgelassen zu haben und der Schüttelfrost hatte zumindest für den Moment aufgehört. Dafür fühlte er sich widerwärtig verschwitzt, schlimmer als nach jedem Tennismatch. Offenbar hatte er das Fieber im wahrsten Sinne ausgeschwitzt. Zusätzlich erfüllte ein ekelhafter, kräuterartiger Geruch das ganze Zimmer.
 

Das interessierte Momo allerdings gar nicht mehr, als er auf den Wecker blickte und sich mit einem deftigen: „Kuso!“ geschockt aufsetzte. „Okaa-san!“ rief er sogleich und fing unwillkürlich zu husten an. „Okaa-„ Er brach ab. Der Husten war zu stark.
 

Seine Mutter kam schon kurz darauf ins Zimmer gerannt. „Momo, Schätzchen, was ist denn? Fehlt dir was?“ fragte sie besorgt und setzte sich zu ihm an den Rand des Bettes. „Ja!“ fauchte Momo hustend seine Mutter an und hielt sich dabei die Hand vor den Mund. „Schule…“ presste er hervor, noch immer hustend, kam aber nicht sehr weit. „Ach mein fleißiger kleiner Junge, es ist alles in Ordnung. Beruhige dich erstmal wieder.“ Unterbrach sie ihn, die Situation völlig missverstehend und drückte ihn zurück in die Kissen.
 

Widerwillig lies sich Momo das gefallen und beschloss erst wieder den Husten in den Griff zu kriegen. So konnte er ihr ohnehin nichts sagen. „Der Arzt hat gesagt du musst viel Bettruhe halten und brav deine Medikamente nehmen, dann bist du schon in einer Woche wieder auf den Beinen.“ Verkündete seine Mutter unterdessen offenbar zufrieden und mit gluckender, sanfter Stimme.
 

Momo, der sich unter dessen wieder beruhigt hatte, setzte sich sogleich wieder ruckartig auf. „Eine Woche?!“ schrie er auf und fing erneut an zu husten. Was bitte hieß hier ‚schon’?? Er konnte unmöglich eine ganze Woche das Training verpassen. In nur einem Monat waren die Stadtmeisterschaften und er würde gemeinsam mit Kaido Doppel spielen müssen. Sie konnten ihm unmöglich ernsthaft abverlangen, dass er Kaido eine ganze Woche Trainingsvorsprung überlies! Er liebte ihn, das hatte er inzwischen einsehen müssen, aber er würde sich niemals die Blöße geben lassen ein derartig schlechtes Bild neben ihm abzugeben, niemals!
 

Seine Mutter jedoch dachte gar nicht an dergleichen. „Sshhh, beruhige dich Schätzchen…“ Sagte sie und drängte ihren hustenden Sohn mit sanfter Gewalt abermals in die Kissen zurück. Ein etwas ärgerlicher Ausdruck lag nun in ihrem Gesicht. „Eine Woche ist doch gar nichts, den Unterrichtsstoff hast du schnell wieder nachgeholt. Morgen rufe ich in der Schule an und entschuldige dich, dann wird sich bestimmt einer von deinen kleinen Tennisfreunden finden lassen, der dir auch die Hausaufgaben bringt. Du kannst also schon wieder mitarbeiten ehe du wieder in die Schule gehst.“
 

Hausaufgaben…Unterricht! Wer sprach denn von so was? Seine Mutter verstand gerade wirklich nichts und wie er befürchtet hatte, hatte sie ihn heute auch nicht in der Schule entschuldigt. Ein Tag unentschuldigtes Fehlen beim Training. Er wusste nicht ob die zu spät eingereichte Entschuldigung ausreichen würde, aber er sah schon wieder Extrarunden auf sich zukommen.
 

„Aber das Training!“ begann er, wurde aber sogleich wieder unterbrochen. „Training ist die nächste Woche tabu. Denk nicht mal daran!“ sagte seine Mutter streng, jedoch sanft und schob die Decke wieder hoch. „Der Arzt hat gesagt es ist wichtig, dass du Bettruhe hältst und dich nicht überanstrengst. Du wirst schon noch genug Tennis spielen können, wenn du wieder gesund bist.“ Momo holte Luft um ihr zu widersprechen, aber etwas in dem Blick seiner Mutter lies seinen Mund sofort wieder zu klappen. Es war hoffnungslos. Sie würde nicht annähernd mit sich reden lassen.
 

Mürrisch und wenig motiviert, lies er sich einfach in das Bett sinken und blickte an die Wand. Der Kräutergeruch stieg ihm wieder in die Nase und er rümpfte sie angeekelt. „Nun mach nicht so ein Gesicht.“ Sagte seine Mutter dafür umso motivierter und wuschelte ihm schmunzelnd durch die Haare. „Erstmal wäschst du dich ein wenig, dann fühlst du dich gleich besser. Komm, Mami hilft dir dabei.“ Zwitscherte sie weiter und schlug die Decke zurück.
 

„Eh?“ machte Momo und seine Augen weiteten sich. „O-Okaa-san…iie…ich schaff das schon alleine!“ protestierte er sogleich und versuchte sich aus dem Gluckengriff seiner Mutter zu befreien die ihn langsam auf die Beine zog. „Nana…“ mütterlicher Beschützerinstinkt war in vollem Gange und seine ohnehin entkräfteten Versuche zwecklos. „Nicht doch. Sieh nur wie schwach du bist. Lass dir von Mami helfen, dann fühlst du dich schnell besser.“
 

Momo konnte inzwischen die Röte deutlich in seinem Gesicht spüren. Er war 14 und er verspürte nicht den geringsten Drang sich vor seiner Mutter nackt zu zeigen. „Okaa-san...“ bettelte er weiter, während seine Mutter ihn unaufhörlich Richtung Bad schleppte. Diese gluckste nur und drückte ihn an sich. „Ach das wird dir doch nicht peinlich sein Schätzchen.. Hihi…Mein kleiner Momo-chan ist ja so groß geworden!“ Kopfschüttelnd und mit hoch rotem Kopf, seufzte Momo und ergab sich seinem Schicksal.
 

~Endlich. X__X Das Kapitel ist fertig! Und mein Kopf fühlt sich ganz matschig an. @__@ Nächste Woche fange ich auf jeden Fall früher an, egal wer mich nervt, damit ich nicht wieder alles an einem Tag schreiben muss. ;__;
 

Letzten Endes ist das Kapitel wesentlich länger geworden als ich geplant hatte, aber es gefällt mir.

Diesmal hatte ich aber auch eine göttliche Betatesterin, an dieser Stelle einen gaaanz lieben, dicken, dollen Dankan die GEILSTE Inspirationsquelle ever für ihre Unterstützung!! (Anmerkung: Aufgrund einer persönlichen Bitte ist die Betonung auf das Wörtchen GEIL gesetzt) Gemeint ist mein Schatzi dr_arika die mir wirklich grandios geholfen hat!!! :D

*anknutsch* *knuddel*
 

Das nächste Kapitel ist wieder fürs We angesetzt, also nächste Woche. Tut mir leid, dass dieses wohl etwas verspätet ankommt, da Mexx es erst noch freischalten muss, aber gut. Kann ich nun nicht mehr ändern. Nächstes Mal besser. ^^
 

Ich hoffe es gefällt euch und freue mich auf Feadback!~



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Kommentare zu diesem Kapitel (5)

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Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  Yamica
2007-07-28T20:00:57+00:00 28.07.2007 22:00
Whaaaai, das war ja vielleicht süss.... ich will auch n Kind das ich beglucken kann *grins* (man merkt gar ned wie alt ich bin oder?^^).
Aber Momo ist ja auch so was von typisch Teenager... ich glaub die Szene hätte auf jeden der Jungs gepasst, aber bei Wildfang Momo wirkt sie natürlich besonders niedlich.
Vielleicht kommt ihn ja Kaidoh bald besuchen und bringt ihm die Hausaufgaben *g*
*knuddl*
Yami
Von: abgemeldet
2007-07-05T03:13:34+00:00 05.07.2007 05:13
Also als erstes ein schöner Schreibstil^^ <- das haben schon viele geschrieben und da unsere Gesselschafft aus mitläufern besteht sage ich das auch mal (ich meine das auch so er ist wunderbar).

So nun zu den Kapitel 1 und 2^^

Ich find die Geschichte klasse (hör auf so erstaunt zu gucken^^xD).
Das Pairing is gut gewählt, wie heisst es so schön was sich liebt das neckt sich^^ und Kaido und Momo^^ nunja auf die passt das bestimmt. Das erste Kapitel war gut als Einleitung aber die nächsten sollten dann die minimum die Länge von 2 haben (ich steh auf lange Kapitel^^ (kann man auch zweideutig verstehen oder naja nimm es wörtlich)). Die Mutter is ganz schön cool und versteht es ihren Sohn in zaun zu halten und das is bei Momo wie ich den nun kennen bestimmt nicht einfach. Das Momo erst 14 is man das kann nicht sein , ich weiss es is so aber mein Gott der Zeichner sollte schon realistischer sein^^. Das Momo-Chan schwul is kann man sich denken man könnte ja Homo-chwan sagen^^. Die Szene von dennen war cool also soweit ich das beurteilen kann und ich sag mal nicht so mhh gut^^(also beurteilen kann ich das nicht so gut). Die Szene wo der Arzt kommt und Momo einfach weiterpennt errinert mich an iso einen Flim wo ne Frau beim Sex gepennt hat xDDD (Hör auf zu lachen und dabei schockiert auszusehen^^). Einfach iwie komisch nicht zu merken wenn man etwas in den Mund gesteckt bekommt (Ich meine das Fiebertermometer). Villt liegt es daran das es schon so früh für andere spät is dass ich so viel Müll schreibe nunja nun kommt ein Punkt der mir nicht so in den Kram passt^^(nicht sauer sein^^). Also das ab und zu japanische Wörter fallen wie Baka im ersten Kapitel das hat michj iwie bisschen Aufgeregt . Nunja wenn man jemanden in einer Sprache beleidigt die er zaar vertshet aber in der gerade nicht gesprochen wird und das is so abwertende art und auch wenn eine Beleidigung oft diesen Zweck hat is so ne Art der beleidigung einfach iwei unmenschlich. In Kapitel 2 auch das Kuso ich zumindestens hab ka was es beduetet ich könnte mir denken das es weil es passen würde "Scheisse" bedeuten würde aber so 100% weiss ich es nicht und auch dieses Okaa-san is iwie abwärtend ich weiss nicht wieso aber es klingt für mich so und ich weiss auch das es nicht deine absicht war es klingt nunmal in meinen Ohren bzw da ich es lese in meinen Augen so^^. Das wars dann auch alles ausser die japanischen wörter, weil alles halt in deutsch is gefählt mir sehr gut und freue mich auf eine Vortsetzung.

*Knuddleknutschknuff*
Ich ^^ also Albert ^^
Von:  Juventina
2007-07-04T13:10:07+00:00 04.07.2007 15:10
Hallo ^^
Erstmal danke für die ENS :) (Animexx hat wirklich SEHR lange gebraucht x__X) Schön, dass es so schnell weiterging *_* Auch dieses Kapitel hat mir gut gefallen - nach dem ersten Kapitel, das schon sehr spannend und emotional angefangen hat, war dieses wunderbar ruhig und ausklingend (bis es zum nächsten Höhepunkt kommt, nehme ich an XD). Was ich auch gut finde, ist, dass du diesmal mehr Absätze eingebaut hast :D

Wie die beiden vor mir schon gesagt haben, ist es etwas seltsam, dass seine Mutter ihn mit seinem Nachnamen anspricht. Sonst finde ich seine Mutter toll beschrieben, so warmherzig und fürsorglich, wie ich es mir bei Momos Familie gut vorstellen kann *_* (Einer seiner Tennisfreunde soll ihm die Hausaufgaben vorbeibringen? Wer außer Kaidoh ist denn noch in seinem Jahrgang?! XD)
Auch sind Momos Gedankengänge und Gefühle passend beschrieben - gut gemacht! :)Ich finde, dir liegt so etwas Emotionales sehr gut ^^

Im ersten Kapitel hast du ja die Perspektiven häufig gewechselt, im zweiten ging es nur um Momo - ich frage mich, ob das nächste Kapitel dann aus Kaidohs Sicht geschrieben ist XD Ich lass mich einfach mal überaschen ^.~
LG, Nadia =)
Von:  pechfeder
2007-07-04T11:39:39+00:00 04.07.2007 13:39
Ich find die Story bislang gut
*eig. kein MomoKai mag*

Aber eines irriert mich.
Wieso nennt Momos Mama ihn auch Momo-chan? XD
Er heißt doch Takeshi und keine Mutter nennt ihren Sohn beim Nachnamen XD
Von:  Hao
2007-07-04T01:34:17+00:00 04.07.2007 03:34
so, da du mich auch ganz lieb drum gebten hast, einen kommi zu schreiben ,tu ich dochmal was man mir sagt.


tja ochibi *hände rein*
du hast ALLEs falsch gemacht XDD
he he he he
du bist grottig *träller*


nee spaß bei seite..
alles in allem eigentlich eine schöne sache
nur solltest du dir mal angewöhnen den lieeben momo-chan-sempai mal bei seinem vollem Namen zu nennen, der da ware: Momoshiro Takeshi

ich liebe die mudda XDD die ist der hamma *momo's ka-sama knuddel*
nyaa aber dei wird ihren sohn doch wohl nicht mit ihrem nachnamen ansprechen oder?
fänd ich seltsam
also solltest du dir überlegen wie die mudda ihn nennt. (Shi-chan oder Tashi oder sonst wat)
aber NIT momo-chan... dat machen die SEIGAKU Ichinen schon zur genüge... <.<

hmm ja, schreibstil an sich ist ein andere als den, den ich von dir im RPG gewöhnt bin. Dieser gleicht mehr meinem RPG stil, aber das ist ja so gut wie pille ^^

vielleicht kann ich mich dazu durchringen die FF weiter zu verfolgen, wenn sie noch spannender wird, denn jetzt schleppt sich der anfang so hin, obwohl ich mir denken kann worauf die ganze krankheitsgeschichte hinauslaufen soll. Hints sind doch was tolles ^^

schluss des nächtlichen palavers

*knuddels*
daisuki
dat andere ochibi ^^


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